Damit Sie dem Heuschnupfen vorbeugen, vermeiden Sie den Kontakt mit Allergieauslösern.
** Informieren Sie sich über die aktuelle Pollenflug-Situation
** waschen Sie sich vor dem zu Bett gehen die Haare
** wechseln Sie möglichst oft die Bettwäsche
** geben Sie im Freien getragene Kleidung gleich in die Wäsche
** wischen Sie Küche und Tische häufig mit einem feuchten Tuch ab
** bitten Sie jemanden, möglichst häufig Staub zu saugen
** vermeiden Sie Sport im Freien
** tragen Sie immer eine Sonnenbrille
** fahren Sie während der Heuschnupfen-Hochsaison in den Urlaub
** stressen Sie sich nicht, Stress kann die Symptome verschärfen
** Lassen Sie Fenster und Türen zu
** Bei geschlossenen Fenstern Autofahren
** Wechseln den Staubsaugerfilter alle zwei Wochen
** Staubsauger sollte Feinstaubfilter enthalten
** Allergiker sollten nicht Staubsaugen
** Wenn Staubgesaugt, wird nicht Anwesend sein
** Das Auto mit einem Pollenfilter nachrüsten (alle zwei Jahre wechseln)
** Lüften nur in Pollenarmen Zeiten
** In der Stadt zwischen 06.00 & 08.00 Lüften
** Auf dem Lande Lüften ab 19.00
** Legen Sie Ihren Urlaub in der zu Hause die meisten Pollen fliegen
Interessantes
Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Heuschnupfen lautet daher Pollenallergie, während der Begriff Heuschnupfen sich genau genommen auf den allergischen Schnupfen (Rhinitis allergica) bezieht, der zum Beispiel auch bei Allergien gegen Pilzsporen, Hausstaubmilben, Federbetten oder Haustiere auftritt.
Abhängig von den Pollenflugzeiten der einzelnen Pflanzen kann der Heuschnupfen zu unterschiedlichen Zeiträumen im Jahr auftreten. Häufige Beschwerden innerhalb einer Blühperiode können zum Beispiel tränend-juckende, brennende Augen bis hin zu Bindehautentzündung, Fließschnupfen und Niesreiz sein. Infolge eines Heuschnupfens kann es auch zu einem allergischen Asthma ronchiale kommen. Nicht selten sind Pollenallergiker auch von Konzentrations- oder Schlafstörungen betroffen.
Wer unter Heuschnupfen leidet, entwickelt nach einer Weile möglicherweise auch allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel. Eine solche Kreuzallergie entsteht durch molekulare Ähnlichkeiten des allergieauslösenden Pollens und bestimmten Proteinen des betreffenden Nahrungsmittels, auf die der Körper dann gleichermaßen mit einer allergischen Reaktion antwortet. Typisch ist zum Beispiel bei einer Birkenpollenallergie eine später auftretende Allergie gegen Haselnüsse.
Oft tritt Heuschnupfen das erste Mal bereits in der frühen Kindheit auf und bleibt ein Leben lang bestehen. Viele Pollenallergiker sind während der Pollensaison durch die unterschiedlichen allergischen Reaktionen stark eingeschränkt, wodurch sich der Heuschnupfen auf das soziale Leben sowie auf die schulischen oder beruflichen Leistungen des Betroffenen auswirken kann.
Wie auch bei anderen Allergien ist der erste Therapieschritt beim Heuschnupfen, den Kontakt zum auslösenden Allergen zu vermeiden, in dem Fall zur allergieauslösenden Pflanze und deren Pollen. Um die akuten Symptome eines Heuschnupfens zu lindern, empfehlen wir als allersten Schritt, die Vermeidung des Kontakte mit dem Allergen.
